{"id":79,"date":"2009-10-27T13:26:57","date_gmt":"2009-10-27T12:26:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wolfdesign.eu\/test\/?page_id=79"},"modified":"2010-01-05T23:33:13","modified_gmt":"2010-01-05T22:33:13","slug":"firmengeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tischlerei-felchow.de\/?page_id=79","title":{"rendered":"Firmengeschichte"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\">\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td>\n<div align=\"justify\">\n\t\t\t\t\t\t\t<font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Die Anf\u00e4nge der Tischlerei gehen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zur\u00fcck. Damals begann der Ur- Ur- Gro\u00dfvater des jetzigen Gesch\u00e4ftsinhabers August Felchow mit dem Betreiben des Tischlerhandwerks. Sein Vater war von Beruf Lehrer, doch August wollte nicht in seine Fu\u00dfstapfen treten und begann in dem Ort Gro\u00df- Behnitz in der N\u00e4he von Nauen in einer kleinen Werkstatt mit dem Handwerk. Es wurden s\u00e4mtliche Kundenw\u00fcnsche erf\u00fcllt, wobei anzumerken ist, dass alles ausschlie\u00dflich in Handarbeit hergestellt wurde. Kunden waren alle Ortsbewohner von Bauern bis zu Landgrafen z.B.der in einem Gedicht von Fontane beschriebene Herr von Ribbeck sowie die Familie Borsig, die ihr Landhaus in Gro\u00df- Behnitz hatte. Selbst ein Holzst\u00fcck des im Fontaneschen Gedicht \u201eDer Birnbaum\u201c beschriebenen Baumes ist noch in Familienbesitz.<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/font><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr height=\"10\">\n<td colspan=\"2\" height=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\">\n<div align=\"center\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/allgemein\/geschichte1.jpg\" alt=\"\" height=\"131\" width=\"136\" border=\"0\" \/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\"><em>Blick auf das CONTO Buch<\/em><\/font><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<div align=\"center\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/allgemein\/geschichte2.jpg\" alt=\"\" height=\"131\" width=\"200\" border=\"0\" \/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<em><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Blick in des Conto Buch von 1862<\/font><\/em><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr height=\"10\">\n<td colspan=\"2\" height=\"10\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"justify\">\n\t\t\t\t\t\t\t<font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Sein Sohn Robert Felchow begann sich sehr schnell f\u00fcr den Beruf seines Vaters zu interessieren und so lag es nahe, die Nachfolge anzutreten. Er konnte bereits die ersten Hilfsmaschinen, wie z. B. eine handbetriebene Bands\u00e4ge, benutzen. Robert hatte 2 S\u00f6hne, Ernst und Martin Felchow, die sich beide schnell von der Arbeit mit dem nat\u00fcrlichen Werkstoff faszinieren lie\u00dfen und deshalb beide die berufliche Ausbildung als Tischlermeister abschlossen. W\u00e4hrend Martin die Werkstatt in Gro\u00df-Behnitz \u00fcbernahm, machte sich der \u00e4ltere Sohn Ernst in Weseram in der N\u00e4he von Brandenburg\/Havel selbstst\u00e4ndig. Das war im Jahre 1920. Martin in Gro\u00df- Behnitz verstarb kinderlos, und so wurde die Tischlerei dort aufgel\u00f6st. Die Selbstst\u00e4ndigkeit von Ernst Felchow begann mit sehr einfachen Mitteln, anfangs arbeitete er nur in der Waschk\u00fcche. Selbst der Transport der hergestellten Elemente erfolgte damals noch mit dem Handwagen, jede Zeit in der Firmengeschichte hatte eben ihre Eigenheiten. &#8230;<\/font><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td width=\"200\">\n<div align=\"center\">\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/allgemein\/geschichte3.jpg\" alt=\"\" height=\"195\" width=\"150\" border=\"0\" \/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<em><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Ernst Felchow,<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tca. 1910<\/font><\/em><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr height=\"15\">\n<td height=\"15\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/allgemein\/geschichte4.jpg\" alt=\"\" height=\"181\" width=\"150\" border=\"0\" \/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<em><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Martin sen. Felchow,<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tca. 1940<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t <\/font><\/em><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><\/div>\n<\/td>\n<td>\n<div align=\"justify\">\n\t\t\t\t\t\t\t<font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Erst nach geraumer Zeit konnte er die Errichtung eines neuen Werkstattgeb\u00e4udes finanzieren und nach und nach elektrisch betriebene Maschinen anschaffen. In Weseram wurden u.a. Einfach &#8211; und Doppelkastenfenster, M\u00f6bel und S\u00e4rge hergestellt. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war es sogar \u00fcblich, dass der Tischler den Verstorbenen in den Sarg bettete. Ernst Felchow hatte zusammen mit seiner Frau Else 3 Kinder, Martin, Hilde und Dora. Martin sen., Vater des jetzigen Gesch\u00e4ftsinhabers, konnte schon 25- j\u00e4hrig die Meisterschule erfolgreich abschlie\u00dfen und entschied sich kurz darauf, sich in Brandenburg an der Havel selbstst\u00e4ndig zu machen. Dies war im November des Jahres 1945. In der Clara- Zetkin- Str. 15 mietete er eine ehemalige N\u00e4herei an und stattete sie den Bed\u00fcrfnissen des Tischlerhandwerks entsprechend aus. Die Ausstattung mit Maschinen war nat\u00fcrlich nach dem Krieg sehr beschwerlich oder unm\u00f6glich, ein Gro\u00dfteil der Maschinen wurde deshalb selbst gebaut. Der Antrieb erfolgte durch einen Motor \u00fcber Transmission. In den 40er Jahren gab es in Brandenburg \u00fcber 40 Tischlereien, von denen heute nur noch wenige bestehen. Im Rahmen der Verstaatlichung zu Zeiten des DDR- Regimes wurde versucht, die privaten Betriebe in einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks( PGH) zusammenzufassen.<\/font><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr>\n<td>\n<div align=\"justify\">\n\t\t\t\t\t\t\t<font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Doch Martin Felchow sen. wollte seine Eigenst\u00e4ndigkeit bewahren und so konnte er seinem Sohn Martin jun. im Jahre 1987 den Betrieb \u00fcbergeben. Dieser hatte im Jahre 1973 den Meistertitel erworben und somit die Berechtigung erhalten, einen Handwerksbetrieb zu f\u00fchren. Kurz nach der Betriebs\u00fcbernahme musste er sich der n\u00e4chsten Herausforderung stellen, denn die Wiedervereinigung hatte gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen in der gesamten Betriebsausrichtung zufolge. W\u00e4hrend bis dahin ausschlie\u00dflich alle Produkte aus eigener Herstellung waren, wurden nun viele Bauelemente zugekauft und montiert. So wurde der Betrieb auch Vertriebspartner der Firma \u201eWERU Kunststofffenster und Haust\u00fcren\u201c. Gleichzeitig wurde aber auch die Vergr\u00f6\u00dferung der Betriebsr\u00e4ume und die Erneuerung der alten Maschinen vorangetrieben, sodass die Tischlerei Felchow heute als moderner Betrieb den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entgegenschauen kann. Seit 2001 ist sein Sohn Dipl.- Ing Holztechnik (BA)Steffen Felchow , ebenfalls in der Firma t\u00e4tig, um den Betrieb auch in 6. Generation weiterzuf\u00fchren.<\/font><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>\n\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/allgemein\/geschichte5.jpg\" alt=\"\" height=\"217\" width=\"300\" border=\"0\" \/><br \/>\n\t\t\t<em><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\">Ernst, Martin jr. und Martin sen. Felchow ca. 1969<\/font><\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anf\u00e4nge der Tischlerei gehen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zur\u00fcck. Damals begann der Ur- Ur- Gro\u00dfvater des jetzigen Gesch\u00e4ftsinhabers August Felchow mit dem Betreiben des Tischlerhandwerks. 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